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Über den e-CF Standard

Der European e-Competence Framework (e-CF) ist das Ergebnis eines zehn Jahre währenden Engagements von IKT-Branchenakteuren und Organisationen unterschiedlichster Perspektiven europaweit. Version 1.0 richtete sich auf die Erstentwicklung der Dimensionen 1, 2 und 3, mit Version 2.0 wurden alle 4 Dimensionen komplett bereit gestellt. Version 3.0 führte den e-CF in eine allgemeine Reifephase, dabei wurden die zugrunde gelegten Prinzipien und Inhalte sowie die praktische Akzeptanz und Anwendung des Rahmens europaweit nochmals überprüft.

Vom CEN Workshop Agreement zum europäischen Standard

Nach Befragung der CEN Mitgliedsstaaten wurde der e-CF zum europäischen Standard und im Jahr 2016 offiziell als die Europäische Norm (EN) 16234 veröffentlicht. In Struktur und Inhalt identisch mit dem ursprünglichen e-CF 3.0 CWA, bietet das neue EN Format großes Potenzial für die weitere Verbreitung und Verwendung des Rahmenwerks europaweit.

Wo liegen die Unterschiede zwischen dem ursprünglichen, im Jahr 2014 publizierten e-CF 3.0 CWA und dem aktuellen e-CF 3.0 EN Standard?

Der ursprüngliche e-CF 3.0 CWA erforderte einige geringfügige Anpassungen, um dem europäischen Standardformat zu entsprechen.

  • Die einführenden Kapitel wurden dem vorgeschriebenen EN Dokumentformat angepasst.
  • Den e-Kompetenzen wurden einige umschreibende Deskriptoren hinzugefügt.

Die EN e-CF 3.0 e-Kompetenzen und die gesamte Rahmenstruktur sind mit dem ursprünglichen e-CF 3.0 CWA Inhalt identisch.

Von der e-CF Version 2.0 zur Version 3.0 – die Highlights des Updates

Rückmeldungen von mehr als 120 Stakeholdern aus ganz Europa und darüber hinaus wurden systematisch ausgewertet und für die Version 3.0 berücksichtigt. Viele technische Vorschläge wurden durch praktische Erfahrungen mit dem e-CF unterstützt, so dass die Aktualisierungen nun einen hohen Nutzen bieten.

Beachtet wurde auch, dass die jetzigen Nutzer der Version 2.0 ohne großen Aufwand auf die Version 3.0 umsteigen können. Grundsätzlich soll es so wenig Änderungen wie möglich geben, die Relevanz des Rahmens und die einfache Anwendung für eine Vielzahl von Stakeholdern jedoch fortlaufend erhalten werden unter Berücksichtigung der e-CF Grundsätze. Das Update des Rahmenwerks wird durch die folgenden Highlights charakterisiert:

Vier neue Kompetenzen wurden hinzugefügt.

  • A.9 Erfinden (Innovating)
  • B.6 Systementwicklung (Systems Engineering)
  • D.11 Bedarfsanalyse (Needs Identification)
  • D.12 Digitales Marketing (Digital Marketing])

Der Design- und Entwicklungsprozess wurde klarer formuliert.

  • Die Kompetenz B.1 Design und Entwicklung in der Version 2.0 wurde in zwei Kompetenzen aufgeteilt: B.1 Anwendungsentwicklung [Application Development] und B.6 Systementwicklung [System Engineering].
  • Das führt zu weiterer Klarheit und zu Genauigkeit im Element Design: A.5 Architekturspezifikation [Architecture Design] und A.6 Anwendungsspezifikation [Application Design].
  • Das Prozesselement Entwicklung ist abgebildet in: B.1 (verbunden mit Anwendungen) und B.6 (verbunden mit Systemstrukturen).

Weitere relevante Aspekte

  • Neu entstehende Geschäftsfelder, Technologien und moderne Entwicklungsprozesse (Mobile Geräte, Cloud, Big Data, Lernmanagement, schrittweiser Zugang …) sowie Prioritäten bei der Veränderung bestehender Aufgaben (z.B. Sicherheit) wurden berücksichtigt und entlang des gesamten Rahmenwerks benannt und in die entsprechenden Dimensionen integriert.
  • Die Perspektive von KMU’s wurde über Anregungen des Projekts „e-CF into SME” (siehe: see: CWA 16367:2011 in the CEN ICT Skills Workshop) intensiver berücksichtigt und in die Version 3.0 eingearbeitet. Dazu zählt beispielsweise die neue Kompetenz D.11 Bedarfsanalyse [Needs Identification], die Perspektive angewandter Forschung wird jetzt berücksichtigt und eine neue Kompetenz A.9 Erfinden [Innovation] wurde eingeführt.
  • Eine systematische Überprüfung der Komponenten, die sich im e-CF mit Führung [Leadership] beschäftigen, fand statt, ergänzt durch das e-Leadership-Konzept. Beide Komponenten wurden an den Stellen, wo es inhaltlich passte, integriert.
  • Die Projektaktivitäten, die unterstützend zum Update des Rahmenwerks beitrugen, halfen den Informationsaustausch zwischen dem e-CF Stakeholder-Netzwerk und Unterstützern aus ganz Europa auszuweiten. Einige Informationen dieses Austauschs wurden systematisch verarbeitet in den Dokumentationen der Fallstudien, die die Nutzung des e-CF’s in der Praxis verdeutlichen.

Alle Details des e-CF Updates von Version 2.0 zu 3.0 sind im e-CF 3.0 CWA Annex nach e-Kompetenzbereichen (Dimension 1) systematisch dokumentiert:  A.PLAN, B.BUILD, C.RUN, D.ENABLEE.MANAGE

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